Museumsgespräch – Der Kampf um die Stadt

„Allein die Wortwahl aus den 1970ern klingt recht martialisch: „Mieterselbstverteidigung” gegen Wohnraumvernichtung, „Häusermord” und „Hausbesitzer-Terror”. Über die Exponate, über Vortrag und Gespräch werden wir uns einen lebendigen Einblick über Hausbesetzungen und Mieterproteste im München dieser Jahre verschaffen. Besonders spannend sind die langjährigen Auseinandersetzungen um die Seidlvilla und die Ausstellung „Profitopolis” von 1972. Die Gründung der Glockenbachwerkstatt oder die Besetzung des Jugendfreizeitheims Lothstraße sind Beispiele für den Kampf um „Frei-Räume” für Kinder und Jugendliche in der Stadt.
Begleitprogramm zur Ausstellung des Münchner Stadtmuseums „Wem gehört die Stadt? Manifestationen neuer sozialer Bewegungen im München der 1970er Jahre”.“

Datum: 16.06.2013, 11.00 Uhr
Treffpunkt: St.-Jakobs-Platz 1, Foyerkasse im Stadtmuseum München