Laim, urbanes Zusammenleben und unabsehbare Folgen

HelmpertstraßeFrüher waren Pöseldorf und Blankenese, Charlottenburg, Grünwald und Pullach die bevorzugten Adressen bei Baulöwen und Immobilienhändlern – heute zieht es Reiche und Neureiche auf die Reeperbahn, nach Kreuzberg und Schöneweide und eben auch nach Sendling und Laim – mit den jetzt schon zu messenden Veränderungen für das urbane Zusammenleben und unabsehbaren Folgen für das gewachsene Stadtbild. Während Häuslebauer und Kleingartenbesitzer ungestraft keinen vertrockneten Apfelbaum entfernen können, walzen die Bagger der Bauherren gesunde, hundertjährige Baume nieder, beim Aushub von Tiefgaragen und Fundamenten werden auch Bäume der Nachbargrundstücke irreparabel geschädigt.

Mittlerweile haben sich in Laim wie auch im gesamten Stadtgebiet Bürgerinitiativen gebildet, die sich den Erhalt der öffentlichen und privaten Grünflächen Münchens auf die Fahne geschrieben haben und der zügellosen Betonierung der Münchner Stadtteile Einhalt gebieten wollen. Die Attraktivität und Vielfalt der Landeshauptstadt mit seinen historisch gewachsenen Vierteln steht auf dem Spiel und die zuständigen städtischen Gremien werden nachdrücklich aufgefordert, nachhaltige Bebauungspläne für die Gartenstädte zu entwickeln.

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